Kanzlei Rechtsanwalt Dr. Thomas Brenner


Die Kanzlei ist im Jahre 1998 von RA Dr. Thomas Brenner gegründet worden. Eigenständigkeit, Freude am Beruf und am selbstständigen Arbeiten haben RA Dr. Brenner zu diesem Schritt bewogen. Nach kurzer Zeit ist dann die Kollegin RA Dr. Tanja Benvenuti dazu gestoßen und im Laufe der Jahre haben weitere Mitarbeiter das Kanzleiteam mit ihrer Kompetenz und ihrem Fachwissen bereichert. Die Kanzlei hatte ihren Sitz bis zum Jahre 2013 am historischen Obstplatz im Herzen von Bozen. Seit November 2013 ist die Kanzlei in größere Büroräume in die Silbergasse 18 übersiedelt.

Verstärkt durch ein junges Team von drei Juristen samt Bürokräften ist die Kanzlei Tag für Tag bemüht, nicht nur den Kunden einen professionellen Service bei all ihren rechtlichen Fragen und Problemen zu bieten, sondern ihnen auch das erleichternde Gefühl zu vermitteln, dass sie bei uns in guten Händen sind.

Aktuelle Meldungen

Neuerungen des Ehegattenunterhaltes
Am 10.05.2017 wurde vom Kassationsgerichtshof das aufsehenerregende Urteil Nr. 11504 betreffend den Ehegattenunterhalt erlassen. Dieses Urteil könnte die zurzeit gängige Rechtsprechung in eine ganz andere Richtung lenken. War es bisher so, dass der finanziell schwächere Ehepartner ...
Neuerungen des Ehegattenunterhaltes
Am 10.05.2017 wurde vom Kassationsgerichtshof das aufsehenerregende Urteil Nr. 11504 betreffend den Ehegattenunterhalt erlassen. Dieses Urteil könnte die zurzeit gängige Rechtsprechung in eine ganz andere Richtung lenken. War es bisher so, dass der finanziell schwächere Ehepartner bei einer Trennung oder Scheidung das Recht hatte, vom wirtschaftlich stärkeren Ehepartner Unterhalt zu fordern, damit der während der Ehe geführte Lebensstandard aufrecht erhalten bleiben konnte, ist es nun so, dass der Unterhalt gegenüber dem Ehepartner nur mehr geschuldet ist, falls die ökonomische Eigenständigkeit und somit die finanzielle Selbständigkeit des anderen nicht gegeben ist.
Die Zeiten haben sich geändert und so ist die heutige Ehe laut Meinung der Richter ein „Akt von Selbstverantwortung und Freiheit“ und nicht mehr eine Art Lebensversicherung. Sollte sich dieser neue Trend in der italienischen Rechtsprechung tatsächlich durchsetzen, wäre es also ratsam sich bereits zum Zeitpunkt der Eheplanung über die mögliche Änderung der eigenen finanziellen Situation im Klaren zu sein und sich eventuell vorzeitig dagegen abzusichern.
Alle behängenden Verfahren könnten auch nachträglich angefochten werden und zwar immer dann, wenn der Ex-Partner einen nicht unerheblichen Unterhalt bezahlt, der andere aber auch aus eigenen Kräften seinen Lebensunterhalt bestreiten könnte.
Ein unverbindliches Anwaltsgespräch könnte Klarheit darüber schaffen.